"Wenn ich es in Worte sagen könnte, gäbe es keinen Grund zu malen."

(Edward Hopper)

"Malen heilt kranke Seelen und bringt mit den Farben Licht in die Dunkelheit"


Über mich

 

Mein Name ist Bettina Kowalewski. Geboren in der malerischen Stadt Meißen, lebe ich seit 2002 in Bielefeld. Kunst war schon immer ein zentraler Bestandteil meines Lebens, und meine Leidenschaft für das Malen spiegelt die Vielzahl an emotionalen Eindrücken wider, die ich in meinem Alltag erlebe. Für mich ist das Leben nichts anderes als eine Sammlung von Gefühlen, Momenten und tiefen Verbindungen.

In meiner Jugend verbrachte ich viel Zeit in der Dresdner Gemäldegalerie – Alte Meister. Diese Besuche prägten meinen Blick auf die Kunst und schenkten mir eine große Bewunderung für die klassischen Werke. Leider sieht man in modernen, schlicht eingerichteten Wohnungen nicht mehr oft die Alten Meister, da heute der Fokus stark auf zeitgenössischer und abstrakter Kunst liegt. Ich finde, dass schlichte Wände der modernen Kunst die Möglichkeit geben, in all ihrer farblichen Vielfalt zu erstrahlen. Jedes Bild findet hier seinen Platz und erzählt seine eigene Geschichte.

 

Besonders inspiriert bin ich von den Arbeiten des Künstlers Gerhard Richter, der 1932 in Dresden geboren wurde. Seine Rakeltechnik fasziniert mich und ich wende sie oft in meinen eigenen Arbeiten an. Auch die Werke von Mark Rothko, einem Maler, der 1903 in Lettland zur Welt kam und 1970 verstarb, beeindrucken mich zutiefst. Die emotionale Tiefe seiner Farbflächen spricht eine Sprache, die über Worte hinausgeht.

 

Mein künstlerischer Weg

Als Autodidaktin habe ich den Einstieg in die moderne abstrakte Malerei gefunden. Neben meiner eigenen Experimentierfreude habe ich online verschiedene Kurse besucht, um mein Wissen und meine Fähigkeiten zu erweitern. Für mich ist das Malen nicht nur ein kreativer Ausdruck, sondern auch eine wunderbare Therapieform. Es bietet mir einen Raum zur Entspannung und dient als eine Art Meditation. Wie Pablo Picasso einmal sagte: "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele."

 

Die abstrakte Malerei ermöglicht es mir, Emotionen auszudrücken, die ich oft nicht auszusprechen vermag. Durch die Farben und Formen auf der Leinwand kann ich meine tiefsten Gefühle darstellen. Der kreative Prozess, bei dem ich mich von meinen Gedanken und Emotionen leiten lasse, ist für mich eine Form der Befreiung. Oft fühle ich mich regelrecht überrollt von einer Welle an Inspiration, und das zu Papier zu bringen, ist eine der schönsten Herausforderungen für mich.

 

Darüber hinaus freue ich mich besonders, wenn ich mit meiner Kunst etwas Gutes tun kann. Viele meiner Werke sind für wohltätige Zwecke entstanden oder wurden verschenkt. Es erfüllt mich mit Freude, wenn meine Bilder nicht nur meine Seele widerspiegeln, sondern auch anderen Menschen Freude und Hoffnung bringen.

 

Natur und Tierschutz

Meine Liebe zur Kunst geht Hand in Hand mit meiner Begeisterung für die Natur. Ich fotografiere alles, was mir in der Natur begegnet und schön erscheint. Diese Fotos dienen mir oft als Inspirationsquelle für meine Malerei.

Ein weiterer wichtiger Teil meines Lebens ist der Tierschutz. Jahrelang war ich aktiv und setzte mich für leidende Tiere ein. Das Elend, das viele Tiere durch Menschen erleiden mussten und weiterhin müssen, hat mich tief berührt. Im Jahr 2018 zog ich mich aus meinem Verein zurück; ich habe damit abgeschlossen, aber nicht mit meiner Liebe zu Tieren. Seit 2014 bereichert meine zweite Hündin aus dem Tierschutz, Mygge, mein Leben. Sie ist mein Seelenhund und hat eine besondere Fähigkeit, meine Stimmungen wahrzunehmen. Ihre Nähe gibt mir Kraft und Trost, gerade an Tagen, an denen ich es am meisten brauche.

 

Fazit

Kunst ist für mich nicht nur ein Hobby, sondern eine Lebensweise. Sie hilft mir, die Komplexität meiner Emotionen auszudrücken und den Staub des Alltags von meiner Seele zu wischen. In jedem Pinselstrich, jeder Farbe und jedem Bild steckt ein Stück von mir. So wie ich durch meine Malerei kommuniziere, möchte ich auch andere dazu ermutigen, ihre Emotionen auf ihre ganz eigene Weise auszudrücken. Vielleicht finden wir alle einen Weg, uns gegenseitig in unserer Verletzlichkeit und Stärke zu unterstützen, während wir die Schönheit des Lebens feiern – durch Kunst, durch Mitgefühl und durch die Verbindung zur Natur und zu den Tieren.